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Liebe Freunde
Seit einer guten Woche haben Floreana und ich einen “eigenen” Webauftritt. Diesen Blog führen wir deshalb nicht mehr weiter. Es würde uns aber überaus freuen, wenn ihr uns unter unserer neuen Adresse www.greflo.ch besuchen würdet.

Bis bald und liebe Grüsse!

Euer Fox Grenouille

Wer hat es nicht gesehen diese Woche, liebe Freunde, das lustige Video aus dem Berner Bärengraben?

Ganz ähnliche Szenen – nicht filmisch, dafür photographisch festgehalten – ereigneten sich ebenfalls in dieser Woche am Canovasee

… allerdings mit leicht vertauschten Vorzeichen bzw. unter dem Motto “Hunde schütteln Frauchen vom Baum”…;-))

Euer bärenstarker Fox Grenouille!

P.S. Grund für die Kletteraktion unseres Frauchens war der missglückte Wurf einer Dummy-Ente in luftige Höhen… wenigstens war die Schüttelaktion erfolgreich!

Wenn man bedenkt, mit welch’ antiquierten, ja beinahe rüden Methoden mir seinerseits – der geneigte Blogleser wird sich an den Artikel erinneren – das Schwimmen beigebracht wurde, möchte ich euch heute zeigen, welch’ beeindruckende Fortschritte die kynologische Schwimmpädagogik seither gemacht hat. So wird der Schwimmschüler heute nicht mehr – im wahrsten Sinne des Wortes – “ins kalte Wasser” geschmissen, sondern behutsam mit dem neuen Element vertraut gemacht. Und dies selbstverständlich völlig sicher und gefahrlos in einem Nichtschwimmerbecken.

Um sich von Beginn an eine effiziente Schwimmtechnik anzueigenen, arbeitet der fortschrittliche Schwimmlehrer mit anerkannten und geprüften Schwimmhilfen.

Oft ist es dabei nicht ganz einfach, dem Schwimmschüler das korrekte Anziehen der Schwimmhilfe zu vermitteln und ihn vom Nutzen der aufblasbaren Auftriebskörper zu überzeugen…

Dabei sind diese sogenannten “Schwimmflügeli” durchaus modisch und für jedes Hundebein ein Zierde, wie folgendes Bild eines nicht genannt sein wollenden Body-Doubles beweist.

Besonders rabiate Schwimmschülerinnen wie unsere Floreana strapazieren das Material dabei aber oft über Gebühr, so dass meine verzweifelten Versuche, die Flügeli zu retten, leider erfolglos blieben…

Nun ja, etwas Feinschliff wird die neue Schwimmpädagogik also noch brauchen… Bis dahin setzen wir auf die bewährte Methode mit Aysha als “sicherem Hafen” im wogenden Sturm.

Euer etwas verzweifelter Schwimmlehrer Fox J. Smith

Sehr viele meiner Retrieverkolleginnen und -kollegen sind beruflich ja in der Wasservogel-Rettungs-Branche tätig. Von Alters her zieht es unsere Rudelführungen immer wieder ans Wasser, wo sie sich eine längliche Eisenstange an die Backe halten, welche von Zeit zu Zeit ein lautes, kurzes Bellen, einen sog. Knall, von sich gibt. In der Regel ist es so, dass danach genau einer der anwesenden Wasservögel vor lauter Schreck einen Herzinfarkt erleidet, was insbesondere dann fatal ist, wenn sich besagter Vogel gerade in der Luft befindet. In der Regel ist ein Absturz unvermeidbar, was den meisten Vögeln schlecht bekommt, selbst wenn sie den Herzinfarkt überlebt hätten…

Nichtsdestotrotz setzen wir Retriever natürlich alles daran, die armen Tiere zu retten – insbesondere wenn sie ins Wasser gestürzt sind und zu ertrinken drohen. Ein sauberes Rettungsmanöver will aber gut gelernt und immer wieder trainiert sein. Und dazu eignen sich am besten Dummies!

Sinnvoll ist, bereits in der Jugend mit dem Training zu beginnen, wie ein frühes Bild von mir aus der Banner’s Dog School beweist:

Keine Rolle spielt es übrigens, ob man eher zu Lande oder zu Wasser mit den Dummies arbeitet. Und ebenso sind die Übungssequenzen unabhängig von der Jahreszeit:

Durchaus spassig kann es sein, sich gegenseitig ein Dummy abzujagen…

… oder darum zu kämpfen,

wovon im eigentlichen Notfall bei der Errettung einer Ente oder sonst eines Wasservogels allerdings dringend abzuraten ist…;-))

Wie bereits anlässlich des letzten Blogeintrages erwähnt, sind wir auch mit Floreana schon ganz fleissig am Üben:

Man beachte die bereits ausgeprägte Fokussierung (Pickup!)…

… sowie den stilsicheren finalen Hechtsprung!

Damit wünsche ich allen jederzeit ein bissgünstiges Dummy zwischen den Zähnen!

Euer Wasservogelretter;-)) Grenouille

Im Gegensatz zu schlafenden Hunden soll man schlafende Blogs wenn immer möglich wecken und ihnen neues Leben einhauchen. Nach einem längeren Unterbruch will deshalb auch ich einen Anlauf nehmen, liebe Freunde, und endlich wieder einmal einen neuen Beitrag liefern. Wie ihr seht, bin ich wohlauf und jederzeit zu Schandtaten aufgelegt wie zum Beispiel, einem armen, frierenden Menschen die Handschuhe abzuknöpfen und sich damit davon zu machen, hehe;-))

Hauptgrund für die Reaktivierung des Blogs ist aber sicherlich unser Rudelneuzugang. Seit nun drei Wochen weht ein frischer Wind durch die Bündner Gemütlichkeit: eine stramme, willensstarke Labrador-Dame mit schwarzem Glanzpelz! Meine lieben Freunde, darf ich vorstellen:

Waterfans Labrador Morning Star Floreana!

Wie es der Name verrät, kommt Flo aus dem gleichen Hause wie ich, nämlich aus der tollen Waterfans-Zucht von Maya Flückiger in Sarmenstorf! Für unser Rudel war es völlig klar, dass nur wieder ein Waterfans-Labrador in Frage kam; und mit dem Morning Stars Wurf, der am 30. November 2009 das Licht der Welt erblickte, war es dann soweit.

Zur Namenswahl Floreana kam es aus zwei Gründen: Einerseits ist Floreana eine der Galapagos-Inseln, wo sich Tiere seit jeher überaus wohl fühlen und sich teilweise bis heute gegenüber der Dominanz des Menschen behaupten können. Andererseits ist Floreana der Name einer Segelyacht, auf der unsere Rudelführung vor einigen Jahren mal eine wunderschöne Segelwoche verbracht hatte.

Der Name bietet zudem ausgezeichnete Variationsmöglichkeiten:

  • Flo! – wenn’s schnell gehen muss oder man einfach nicht viel Zeit für lange Worte hat
  • Flörli – wenn das Schwarzpelzli friedlich und härzig schlafend im Chörbli liegt
  • Floreaaaana (mit ermahnendem, langgezogenem “a” in der Mitte) – wenn Flörli wieder mal zum Satansbraten mutiert;-))

Natürlich muss ich dem kleinen Racker nun alles zuerst beibringen, liebe Freunde. Mit dem Geradeauslauf klappt’s zwar nicht schlecht, nur wird ab und zu noch vergessen, den linken Blinker wieder einzufahren…

Mit Dummys wusste man anfangs auch nicht viel anzufangen…

… doch schon nach wenigen Lektionen sind die Retrievergene geweckt!

Schnell begriffen war weiterhin, wozu ein Handschuh eigentlich wirklich erfunden wurde…

… oder wie man kundtut, wenn die verdrückten Kekse so richtig geschmeckt haben!

Überaus schätzen wir alle zudem, dass die Kleine auch den Müll bereits selber rausbringt – nicht schlecht, oder?

Flörli hat in den vergangenen drei Wochen also schon ganz schön viel Staub aufgewirbelt bei uns…

… und das ist gut so! Zwischendurch aber, da wollen wir nichts beschönigen, liebe Freunde, ist sie uns am liebsten, wenn sie friedlich schnaufend die Eindrücke des Tages verarbeitet.

In diesem Sinne werde ich euch auf dem Laufenden halten, wie sich Flo bei uns einlebt, liebe Freunde! Und ein Blogbeitrag pro Monat ist versprochen! Sicher!

Euer etwas Schlaf brauchender Fox Grenouille

Trost

Liebe Hundefreunde

Das letzte Wochenende habe ich gemeinsam mit Aysha in Disentis verbracht, wo wir ein neues Hotel ausprobiert haben. Die Ferienbetreuung im Fludog ist absolute Spitzenklasse, ein 5-Sterne-Haus allererster Güte, mit einer äusserst angenehmen und gepflegten Kundschaft – also uneingeschränkt empfehlenswert, und wir denken, Stammgäste dort zu werden.

Immer noch traurig mussten wir natürlich auch vom Hinschied unseres Freundes Oli berichten, was die Kinder unserer Hotelmanagerin veranlasst hat, uns ein wunderschönes Bild zu malen, das wir nach Hause mitnehmen durften. Wir möchten es nicht unterlassen, nochmals von ganzem Herzen dafür zu danken, und erlauben uns, das Bild hier auch allen unseren Freundinnen und Freunden zu präsentieren:

oliver_regenbogen

Einfach toll, oder? Und für uns alle immer wieder tröstlich. Vielen Dank! Und bis bald wieder… die nächsten Ferien kommen bestimmt…;-))

Euer 5-Sterne-Grenouille

Abschied

Am 21. November 2008 hat sich Oli – kurz nach meinem ersten Geburtstag – auf seine letzte Reise begeben. Seine fast 13 Jahre trug er in den letzten Monaten mit grosser Würde und obwohl er verständlicherweise nicht mehr grosse Touren unternehmen konnte, war er doch immer noch für sämtliche Spaziergänge zu haben. Innert 24 Stunden verschlechterte sich sein Gesundheitszustand – wohl auf Grund einer von schwerem Fieber begleiteten inneren Infektion – aber derart, dass sein einziger Wunsch war, ihn bei seinen letzten Schritten auf dieser Welt zu begleiten.

oliver

So verstarb Oli am vergangenen Freitag in Gabi’s Armen; wir alle konnten uns noch gebührend von ihm verabschieden und ihm für die Zeit, die er uns treu begleitet hat, danken. Wir können und werden ihn nicht vergessen und sind getragen von der Hoffnung, ihn eines Tages auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke wiedersehen zu dürfen…

In tiefer Traurigkeit

Fox Grenouille & Dein Rudel

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